Ecuador und auf nach Costa Rica ✈️

Mein Gott wie schnell die Zeit verfliegt. Zwei Wochen Ecuador ich habe so viel erlebt und hatte absolut keine Zeit. Daher eine kleine Zusammenfassung meiner Erlebnisse!

Am ersten Abend, war Alex zu einem Weihnachts essen abends eingeladen, da ich mittlerweile 38 Stunden wach war, war mit mir dementsprechend nach dem essen nicht viel anzufangen. Alle waren am feiern, tranken, quatschen hatten Spaß und ich saß da und bin fast im Schlaf eingeschlafen !
Um drei Uhr ging’s zurück zu ihrem zu Hause.
Am in den nächsten paar Tagen, machten wir viel Sightseeing und Kaffee trinken (meine Lieblings Beschäftigung in Städten da man das Reiben beobachten kann und Kaffee einfach wunderbar ist! ABER mit laktosefreier Milch, da wir auf der Uni in Mexiko nämlich so gut wie nie Milch Produkte essen, hat sich mein Körper entschieden voll auf kontertour zu gehen und deswegen wurde mir jedes mal schlecht wenn ich Milch trank. Auch gut, ist sowieso nicht gut für die Gesundheit (Säure, Fette – Ich baue das jetzt nicht weiter aus 😉).

Ich werde noch jede Menge Fotos von den unzähligen Kirchen und Kathedralen von Cuenca Posten! Cuenca (ich dachte immer es wird “Cuensa” ausgesprochen aber das zweite c wird wie “k” ausgesprochen) ist eine wunderschöne Stadt! Umgeben von Bergen, kleine Gassen, mehrere Flüsse und einfach ein tolles Ambiente! Man fühlt dich direkt wohl da!

Meine absolute Lieblingslocation war das Café “El Goza” toller Kaffee, tolles essen, und Mega gute Musik! Da wollte ich jedes mal hin!

In cuenca gibt es außerdem auch viele Plazas die sehr schön dekoriert waren, vor allem zur Weihnachtszeit!
An den Flüssen waren überall weihnachtsornamente angereiht, es war alles sehr romantisch und schön!

Wir haben viel mit Alex’s Freunden gemacht, dadurch habe ich das Nachtleben Cuencas kennen gelernt, sehr lebhaft, sehr laut und alle echt sehr besoffen. Davon habe ich mich allerdings fern gehalten.

Mit ihrem Papa, Pablo, habe ich mich besonders gut verstanden! Wir haben oft zusammen gekocht und Filme geguckt! Er hat mir viel über die verschiedenen Sehenswürdigkeiten erzählt, so viel, das ich die hälfte schon wieder vergessen habe. Zu jedem Berg und zu jeder Kirche konnte er mir was erzählen.
Wir haben auch “Los Cajas” (ausgesprochen Kachas) besucht, ein Nationalpark-/ Gebiet, wo es viele Teiche und Seen gibt in denen man fischen kann. Außerdem ein Platz mitten in den Bergen wo die Jungfrau Maria in Statuen ist, denn die Einheimischen dort behaupten, sie wäre ihnen erschienen. Das letzte mal vor zehn Jahren wenn ich das superschnelle Spanisch richtig verstanden habe! Es war ganz interessant denn die Menschen dort waren wirklich überzeugt und haben ein Mädchen beschrieben mit langen braunen Haaren die in einem Gewand dort auftauchte und alle segnete. Also, ein wirklicher Mensch kein Geist oder so. Ich lasse das mal so im Raum stehen, wenn sie davon überzeugt ist , ist das ja okay!
Durch das Tal fließt auch ein kleiner Bach, der aus einer Quelle entspringt die da ist, wo Maria wohl aufgetaucht ist. Das Wasser gilt als heilig und heilend, und Leute von überall aus Ecuador kommen um es in Flaschen zu füllen und mitzunehmen. Ich habe es auch probiert, wirklich ein sehr leckeres, frisches Wasser 😉😇

Apropo Quelle!!! Ecuador bzw cuenca ist der einzige Ort der Welt, wo es quellen gibt aus denen Sprudelwasser kommt! Richtig echtes Sprudelwasser so wie wir es aus Flaschen kennen, es nennt sich “Güitig” (wird huitig ausgesprochen ) und ist klares, reines Wasser.
Das Leitungswasser in Cuenca ist ersten trinkbar, und zweitens sehr lecker! Es hat mehr Mineralien als das Flaschenwasser, deswegen trinken alle Cuencaner fast nur Leitungswasser oder eben Güitig!
So, genug zu Wasser 😉

An heilig Abend musste ich morgens um sieben Uhr aufstehen!! Alex und ich sind am Abend vorher mit ihrer Cousine zu eine, Kloster gefahren, wo uns die Mutter Maria Engelsgewänder gegeben hat und Flügel!
Normalerweise zeigen sich die Nonnen des Klosters niemandem mehr, nachdem sie eingetreten sind. Sie widmen sich komplett ihrem Nonnen Dasein. Da aber die Eltern von Alex sie gut kannten, durfte wir ins Kloster gehen, aber nur in den Vorhof. Mehr wurde uns auch verwehrt.

Diese Engels Kostüme brauchten wir also für Weihnachten, da es Tradition in Cuenca ist, von morgens bis 17 Uhr nachmittags eine Parade zu machen. Ich dachte ja, es ist zu Ehren der Geburt Christi aber es ist für ein kleines goldenes heiliges Baby, das die Cuencaner (vielleicht auch alle Ecuadorianer) verehren. Diese Baby sollte NICHT Jesus darstellen, also war ich dementsprechend etwas verwirrt.
Naja, okay. Wir saßen also von 8:00Uhr bis 12:30 Uhr auf einem Wagen und winkten den Menschen zu. Ich hatte einen sehr doofen Platz, ich sass direkt hinter dem Auspuff Rohr von dem LKW ( die haben ihre Auspuffrohre ja oben an den Fahrwerken ) das heißt, ich hab die ganze zeit Abgase ins Gesicht bekommen. Eine große graue Staub und Abgaswolke. Meine Augen haben irgendwann so getränt, das ich quasi heulend da saß und mir ein Tempo vor Nase und Mund gehalten habe, damit ich nicht zu viele Gifte einatme. Hat nicht viel gebracht, ich hab zwei Tage später noch ganz schlimm gehustet.

Weihnachten ist hier ganz anders als zu Hause. Zu Hause bin ich mit meiner Familie jedes Jahr im gleichen kleinen Kuhkaff in den Bergen Österreichs und fahre Ski, und Abends essen wir schön, haben Bescherung und Spielen spiele, essen Kekse, singen Lieder. Sehr familiär.

Ich habe Alex’s Familie Abend um 23 Uhr gesehen, denn hier in Latein Amerika sind alle etwas langsamer und brauchen etwas länger. Erst mussten wir drei Stunden bei ihrer Oma warten weil sie ihren Schlüssen vergessen hatte, und ihre Familie Weihnachtshoppen war. (Wieso man das nicht in den drei Dezember Wochen vor Weihnachten macht kann ich euch auch nicht sagen). Um zehn wurden wir also abgeholt nachdem es gefühlte zweitausend mal hieß “sie kommen in 20 min” und ich mit meinen Nerven am Ende war. Dann hieß es schnell fertig machen (normalerweise brauche ich eine halbe Ewigkeit dafür – ich meine hallo?! Es ist Weihnachten! Die schönste Zeit im Jahre!!! )
Um 23 Uhr dann wieder zur Oma, um Mitternacht erst das weihnachtsessen von Gans, Schinken, erbsensalat, Kartoffeln und irgendeiner Senfsoße die sehr lecker war. Gegen zwei war dann Bescherung, ich war ganz erstaunt das ich auch etwas bekomme, da deren Familie nämlich so groß ist, Wichteln sie einfach jedes Jahr. Das heißt jeder zieht aus einem Hut einen Namen , hält das natürlich geheim, und schenkt dieser Person dann etwas. So müssen sie keine 20 Geschenke für jeden kaufen. Von Alex und ihrer Schwester Paola bekam ich einen großen silbernen Ring, und von den Eltern einen weißen Schal mit blauen draufgedruckten Hieroglyphen. Ich glaube es sind Zeichen der Inka die in Ecuador ansässig waren.
Dann haben sie noch Sachen versteigert, also irgendeine Frau ich weiß nicht von wem es die Tochter/Mutter/Schwester/Cousine war hatte einen Schal und es gab die Zahlen 0-100. derjenige der die richte Zahl gesagt hat, hat den Schal bekommen. War ganz lustig, aber ich vermisste das gewohnte Weihnachten sehr. Eigentlich bin ich kein gewohnheitstier, ich erlebe gerne neues und bin spontan, aber bei Weihnachten bin ich wohl doch etwas …eingeschränkt 😊 ich liebe mein Weihnachten wie es immer ist und es verändert sich von Jahr zu Jahr nichts, deswegen war das für mich alles sehr komisch. Aber cool !!

Ich habe euch so viel erzählt, ich weiß nicht was ich vergessen habe.
Oh, auf jeden Fall muss ich euch von “Negra” erzählen. Sie ist ein kleiner Fünfjahre alter Schnauzer, der Alex’s Familie gehört. Dieser Hund war so komplett in mich vernarrt weil ich ihn vom ersten Moment geliebt habe. Er ähnelt, müsst ihr wissen, so sehr meinem Pichou, ich war gleich hin und weg!
Ich glaube auch der Hund wird mich am meisten vermissen, hier in Latein Amerika werden Hunde schlecht behandelt. Sie werdend geschlagen und bekommen keine liebe, nicht wie in Deutschland wo unser Hund unser bester Freund und ein Familienmitglied ist. Aber da ich keine Lateinamerikanerin bin, wurde bei mir viel gekuschelt und gestreichelt. Ich habe auf dem Dachboden geschlafen, da kam Negra nicht hoch weil das eine offene Treppe war. Abends wenn ich im Bett lag Stand sie jeden Abend weinend an meiner Treppe und wollte zu mir. Ih bin fast jeden Abend nochmal runter gegangen und habe mit ihr gekuschelt bis sie eingeschlafen ist, um mich dann ganz leise wegzuschleichen. Wie ein Baby dieser Hund haha richtig süß !

Am 25. waren wir abends auf dem Konzert von Pablo, er spielt nämlich Querflöte in dem Symphonieorchester in cuenca! War richtig schön und sehr cool!
So, ich glaube ich habe euch mehr oder weniger alles erzählt, ich hatte eine schöne Zeit und bin jetzt im Flieger nach COSTA RICA 😍✈️

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